Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Ansprechpartner

Dr. Maria-Tatjana Kunze
Tel.: 0391 627-6437
maria-tatjana.kunze@kvsa.de

Josefine Müller
Tel.: 0391 627-6439
josefine.mueller@kvsa.de

Heike Drünkler
Tel.: 0391 627-7438
heike.druenkler@kvsa.de

Fax: 0391 627-872000

Ansprechpartner

Claudia Scherbath
Tel.: 0391/627-6236
Fax: 0391/627-8249

Impfungen werden in fast jeder Arztpraxis durchgeführt. Grundlage für Impfungen, die zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden, ist in Sachsen-Anhalt die Impfvereinbarung, die die KVSA mit allen Krankenkassen geschlossen hat.

Die Impfvereinbarung regelt auf Landesebene u.a. die Abrechnung von Impfleistungen. Diese Vereinbarung beinhaltet Schutzimpfungen, die nach der Schutzimpfungs-Richtlinie (SI-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Pflichtleistungen der Krankenkassen sind. Die Grundlage der Richtlinie bilden die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO).

 

Aktuelles:

26.06.2019 Impfung mit dem Herpes Zoster-subunit-Totimpfstoff zulasten der GKV
Die von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfohlene Impfung mit dem Herpes Zoster-subunit-Totimpfstoff kann zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erfolgen. Die Verordnung des Impfstoffes (zur Zeit Shingrix®, GSK) erfolgt im Rahmen des Sprechstundenbedarfes.

Hinweise zur Herpes Zoster-Impfung als GKV-Leistung

 

26.06.2019 HPV-Impfstoffe sind ab sofort als Sprechstundenbedarf (SSB) zu verordnen
Die KVSA hat mit den gesetzlichen Krankenkassen eine Änderung des Bezugsweges der HPV-Impfstoffe (z.B. Gardasil® 9) vereinbart. Ab sofort erfolgt die Verordnung der Impfstoffe im Rahmen des Sprechstundenbedarfes.

Hinweise zur Verordnung der HPV-Impfstoffe

 

31.05.2019 Haemophilus Influenzae Typ b - Einzelimpfstoff - aktuell nicht lieferbar
Informationen zur Verordnung des Haemophilus Influenzae Typ b - Einzelimpfstoffes zulasten der GKV

 

30.11.2018 Änderung der SI-RL zur Umsetzung der STIKO-Empfehlung zur HPV-Impfung für Jungen ist in Kraft getreten
Die von der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfohlene Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) für alle Personen im alter von 9 - 17 Jahren kann nun zulasten der gesetzlichen Krankenversicherunge erfolgen.
Infoletter "HPV-Impfung für Jungen" der KVSA


Verordnung von Impfstoffen für präventive Schutzimpfungen zulasten der GKV

  • Die Verordnung der 1. Impfstoffdosis gegen Tollwut im Verletzungsfall erfolgt auf Namen des Patienten auf einem GKV-Rezept (Muster 16). Die zur Vervollständigung der Grundimmunisierung erforderlichen weiteren Impfdosen sind im Rahmen des Sprechstundenbedarfs zu verordnen.
  • Die Verordnung des nasalen attenuierten Influenza-Lebendimpfstoff (LAIV) erfolgt auf Namen des Patienten, wenn im medizinisch begründeten Einzelfall (z.B. Spritzenphobie, Gerinnungsstörungen) eine Impfung mit inaktivierten Influenza-Impfstoffen (IVV) nicht durchgeführt werden kann.
  • Die Verordnung aller anderen Impfstoffe erfolgt für alle Krankenkassen im Rahmen des Sprechstundenbedarfs, seit Ende Juni 2019 gilt das auch für die HPV-Impfstoffe.
  • Hinweise zur Verordnung von Immunglobulinen im Verletzungsfall (gemäß Sprechstundenbedarfsvereinbarung Sachsen-Anhalt:
       - Tollwut: auf Namen des Patienten auf einem GKV-Rezept (Muster 16)
       - Tetanus: im Rahmen des Sprechstundenbedarfs 

Die im Zusammenhang mit  Satzungsleistungen (§ 20d Abs. 2 SGB V) notwendigen Impfstoffe sind entsprechend den mit einzelnen Krankenkassen außerhalb dieser Impfstoffvereinbarung vereinbarten Regelungen zu verordnen. Die Verordnung dieser Impfstoffe im Rahmen des Sprechstundenbedarfs ist ausgeschlossen.


Links zu Regelungen und Hinweisen