Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Sprechstundenbedarf

Sprechstundenbedarf

Ansprechpartner

Antje Köpping
Tel.: 0391 627-6150
Fax: 0391 627-8149

Ansprechpartner

Heike Kreye
Tel.: 0391 627-6135
Fax: 0391 627-8149

Als Sprechstundenbedarf gelten Arzneimittel, Verbandmittel, Materialien, Gegenstände und Stoffe, die ihrer Art nach bei mehr als einem Anspruchsberechtigten im Rahmen der vertragsärztlichen Behandlung Verwendung finden oder bei Notfällen sowie im Zusammenhang mit einem ärztlichen Eingriff bei mehr als einem Anspruchsberechtigten zur Verfügung stehen müssen.

Der Umfang des Sprechstundenbedarfs muss dem Bedarf der Praxis einschließlich des Bedarfs für den Notfalldienst entsprechen.

Die KVSA hat hinsichtlich des Umfangs und der verordnungsfähigen Mittel mit den Krankenkassen eine Vereinbarung getroffen.

Eine Liste mit vorangestellten Erläuterungen weist nicht als Sprechstundenbedarf verordnungsfähige Mittel aus, über die die Prüfgremien für Sachsen-Anhalt rechtskräftig entschieden haben.

Aktuelles

01.04.2020 Neue Verträge zum Bezug von Kontrastmitteln im Sprechstundenbedarf

Die sachsen-anhaltischen Krankenkassen und deren Verbände haben für den Bezug von Kontrastmitteln im Sprechstundenbedarf neue Verträge mit Herstellern und Großhändlern von Kontrastmitteln abgeschlossen.
Eine wirtschaftliche Verordnung von Kontrastmitteln erfolgt, wenn vertragsärztlich tätige Ärzte nur bei denjenigen Vertragspartnern bestellen, die von den Krankenkassen benannt werden. Entsprechende Informationen stellt die IKK gesund plus auf ihrer Homepage zur Verfügung.
www.ikk-gesundplus.de/leistungserbringer/arzneimittel/kontrastmittel

 

26.06.2019 Herpes Zoster-subunit-Totimpfstoff und HPV-Impfstoffe sind ab sofort als Sprechstundenbedarf zu verordnen
Neu: Die Impfung gegen Herpes Zoster mit dem Herpes zoster-subunit-Totimpfstoff kann zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erfolgen.

  • Die Verordnung des Impfstoffes (zurzeit Shingrix®, GSK) erfolgt im Rahmen des Sprechstundenbedarfes.

Änderung: Außerdem hat die KVSA mit den gesetzlichen Krankenkassen eine Änderung des Bezugsweges der HPV-Impfstoffe (z.B. Gardasil® 9, MSD) vereinbart.

  • Die Verordnung der Impfstoffe erfolgt ab sofort im Rahmen des Sprechstundenbedarfes.

Hinweise zu der Herpes Zoster-Impfung als GKV-Leistung

Hinweise zur Verordnung der HPV-Impfstoffe

 

22.02.2017 Transfersysteme zur Zytostatikaherstellung - seit 1. Quartal 2017 kein Sprechstundenbedarf

Die Vertreter der Krankenkassen und -verbände haben mitgeteilt, dass Verordnungen der Überleitsysteme (z.B. Connect Z®) im ärztlichen Sprechstundenbedarf ab dem 1. Quartal 2017 beanstandet werden. Die KVSA konnte trotz langfristiger Verhandlungen keine Sonderregelung für den Verbleib der Transfersysteme im Rahmen des Sprechstundenbedarfs erwirken. Verordnungen von Transfersystemen für zurückliegende Quartale werden jedoch durch die Krankenkassen nicht mehr beanstandet.

PRO-Artikel Ausgabe 3/2017 - Transfersysteme zur Zytostatikaherstellung