Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Nach Ostern impfen Hausarztpraxen gegen Corona 30. 03. 2021

Die niedergelassenen Ärzte bereiten sich in ihren Praxen auf das Impfen gegen Covid-19 vor. Start in den Hausarztpraxen soll der 7. April 2021 sein. Sobald ausreichend Impfstoff zur Verfügung gestellt wird, sollen alle Vertragsärzte einbezogen werden – voraussichtlich Ende April.

„Die niedergelassenen Ärzte sind bereit“, betont Dr. Jörg Böhme, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA). „Da die Impfstoffmenge noch immer begrenzt ist, sollen zunächst Hausärzte impfen. Sie kennen ihre Patienten und deren individuelle Risiken am besten. Durch ihre turnusmäßigen Hausbesuche werden auch diejenigen nicht vergessen, die nicht mobil genug sind, ein Impfzentrum aufzusuchen.“

Die KVSA bittet grundsätzlich darum, von Anfragen in den Hausarztpraxen abzusehen.  Patientinnen und Patienten, die bereits einen Termin in den Impfzentren zur Corona-Schutzimpfung erhalten haben, sollten diesen auf keinen Fall absagen.  Sie sollten bei ihrem nächsten Arzttermin ihren behandelnden Hausarzt über bereits vorhandene Corona-Schutzimpfungen informieren bzw. dann auch einen Termin zur Impfung vereinbaren. Bis auf Weiteres steht auch der Impfstoff in den Praxen nur in begrenztem Umfang zur Verfügung.

„Uns ist daran gelegen, schnell eine hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung zu erreichen, um die Bürger (Kinder und Jugendliche…), die nicht geimpft werden können, durch eine Herdenimmunität zu schützen. Das ist der Schlüssel zum normalen Leben. Die niedergelassenen Ärzte können dazu einen zentralen Beitrag leisten“, so Dr. Jörg Böhme.

Die kommenden Wochen und Monate werden für die Niedergelassenen eine enorme Herausforderung. Neben dem möglichst zügigen Impfen gegen Corona muss auch die ambulante wohnortnahe haus- und fachärztliche Versorgung sichergestellt werden. Doch die Ärzte wollen und können das leisten, weiß der KVSA-Vorsitzende. Dass die ambulant tätigen Ärzte innerhalb kurzer Zeit viele Menschen impfen können, beweist die jährlich durchgeführte Grippeschutzimpfung. Im dritten und vierten Quartal 2020 ist 750.000 Mal die Spritze gegen Influenza verabreicht worden. Allein in der ersten Oktoberwoche sind es 125.000 Impfungen gewesen – 25.000 am Tag.

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