Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Service Glossar

Im Glossar finden Sie sämtliche Begriffe zu fachspezifischen Themen, aber auch eine Übersicht von Fremdwörtern, medizinischen Fachausdrücken, Behandlungsmethoden und Definitionen zu Fachpersonal.

Das Glossar erreichen Sie direkt von der Kopfzeile aller Seiten des Portals der Kassenärztlichen Vereinigung Sachen-Anhalts. Die Begriffe sind alphabetisch geordnet. Durch das Auswählen eines Buchstabens gelangen Sie zu dem Anfangsbuchstabens Ihrer Wahl.

Buchstaben

Zulassungsausschuss

Zur Beschlussfassung und Entscheidung in Zulassungssachen errichten die KVSH, die Landesverbände der Krankenkassen und die Verbände der Ersatzkassen einen Zulassungsausschuss für Ärzte. Die Geschäfte werden bei der KVSH geführt. Bei der Geschäftsstelle des Zulassungsausschusses können Sie alle Antragsformulare anfordern und die Anträge einreichen. Diese werden dann dem Zulassungsausschuss zur Entscheidung vorgelegt.

 

Zusatzbezeichnung

Bekannte Beispiele für Zusatzbezeichnungen sind Allergologie und spezielle Schmerztherapie. Gemeint ist mit dem Begriff zurzeit eine mehreren Gebieten zugeordnete Qualifikation des Arztes. Die für eine Zusatzbezeichnung erforderlichen Kenntnisse erwirbt der Arzt ebenfalls zusätzlich zur Weiterbildung zum Facharzt.

 

Zweigpraxis

Seit dem 1. Januar 2007 haben Vertragsärzte das Recht, eine oder mehrere Zweigpraxen (auch Praxisfilialen) zu eröffnen. Bedingung laut Gesetzgeber ist, dass die Versorgung der Patienten an dem neuen Standort verbessert und am ursprünglichen Praxissitz nicht beeinträchtigt wird. Bei der Wahl des Standorts einer Zweigpraxis ist der Arzt nicht an die Bezirksgrenzen seiner Kassenärztlichen Vereinigung (KV) gebunden. Das heißt, ein Arzt aus Nürnberg könnte beispielsweise auch eine Filiale in Eisenach eröffnen. Voraussetzung hierzu ist lediglich eine Ermächtigung des Zulassungsausschusses der jeweiligen KV am Ort der Zweigpraxis. Ziel der Regelung ist, einer drohenden Unterversorgung in davon bedrohten Gebieten entgegenzuwirken.

 

Zweitmeinungsverfahren

Mit dem GKV-Wettbewerbstärkungsgesetz (GKV-WSG) wurde § 73d SGB V eingeführt, nach dem die Verordnung besonderer Arzneimittel in Abstimmung des verordnenden Arztes mit einem Arzt für besondere Arzneimitteltherapie erfolgen soll. Dies bedeutet, dass vor einer Verordnung bestimmter Präparate für die Behandlung von schweren Erkrankungen mit insbesondere hohen Therapiekosten oder erheblichem Risikopotential zu Lasten der GKV künftig von dem behandelnden Arzt eine zweite Meinung eines weiteren, hierfür besonders qualifizierten Arztes eingeholt werden soll.