Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Erster bundesweiter Aktionstag zum Bereitschaftsdienst 11. 10. 2017

Am 11. Oktober 2017 findet zum ersten Mal der bundesweite Aktionstag zum ärztlichen Bereitschaftsdienst statt.

Nachts, an Wochenenden und an Feiertagen sind Haus- und Fachärzte im Einsatz, um Patienten in dringenden medizinischen Fällen auch außerhalb der regulären Sprechzeiten ambulant behandeln zu können. Diese zusätzliche Aufgabe zur Praxistätigkeit wird im Land durch die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA) organisiert.

Unter der

bundesweit einheitlichen Rufnummer 116117 (Eins-Eins-Sechs – Eins-Eins-Sieben)

ist der ärztliche Bereitschaftsdienst seit April 2012 erreichbar. Der ärztliche Bereitschaftsdienst leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Entlastung der Notaufnahmen in den Krankenhäusern.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, welcher bei akuter Lebensgefahr oder sehr schweren Gesundheitsschäden, zum Beispiel bei Anzeichen eines Herzinfarkts, eines Schlaganfalls oder in einem ähnlichen Notfall, unter der 112 zur Hilfe zu rufen ist.

Im ärztlichen Bereitschaftsdienst in Sachsen-Anhalt sind je nach Wochentag zu den sprechstundenfreien Zeiten, nachts und an den Wochenenden 43 Ärzte im Einsatz. Zusätzlich werden zu den Zeiten der größten Inanspruchnahme noch an 15 Standorten Bereitschaftspraxen unterhalten, die ihre Standorte ganz überwiegend an Krankenhäusern haben. Weiterhin sind zusätzlich zu den insgesamt bis zu 58 gleichzeitig tätigen Ärzten des allgemeinen ärztlichen Bereitschaftsdienstes fachgebietsbezogene Bereitschaftsdienste erreichbar. Bis zu 25 Fachärzte bieten fachgebietliche Hilfe bei Notfällen, beispielsweise in der Kinder- bzw. Augenheilkunde.

Die Standorte und Öffnungszeiten der Bereitschaftspraxen sind im Internetauftritt der KVSA  zu finden.