Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Spezielle Laboratoriumsuntersuchungen

Spezielle Laboratoriumsuntersuchungen

Ansprechpartner

Anke Schmidt
Tel.: 0391/627-6435
Fax: 0391/627-8436

Rechtsgrundlage:

Qualitätssicherungsvereinbarung Spezial-Labor nach § 135 Abs. 2 SGB V

Abrechenbare EBM-Nummern:

Leistungen nach den Gebührenordnungspositionen (GOP) des Abschnitts 32.3 und entsprechender laboratoriumsmedizinischer Leistungen des Abschnitts 1.7 EBM

Antragsberechtigung/Fachliche Qualifikation:

Fachliche Befähigung gilt mit der Facharztbezeichnung als nachgewiesen:

  1. Laboratoriumsmedizin: GOP Abschnitt 32.3 und entspr. aus Abschnitt 1.7 EBM
  2. Mikrobiologie, Virologie, Infektionsepidemiologie: mikroskopischer, biochemischer, immunologischer und molekularbiologischer Leistungen zum Nachweis von Bakterien, Viren, Pilzen und anderen übertragbaren Agenzien des Abschnitts 32.3 und entspr. aus Abschnitt 1.7 EBM*
  3. Transfusionsmedizin: immungenetischer, immunhämatologischer und/oder infektionsimmunologischer Leistungen des Abschnitts 32.3 und entspr. aus Abschnitt 1.7 EBM einschließlich der Verträglichkeitsuntersuchungen an korpuskulären und plasmatischen Bestandteilen des Blutes sowie an blutbildenden Zellen*
  4. Gemäß EBM-Regelung, dass die fachliche Befähigung für Vertragsärzte bestimmter Fachgruppen als nachgewiesen gilt (z.B. Humangenetik und (Neuro-) Pathologie) für die Durchführung und Abrechnung der jeweils genannten Leistungen des Abschnitts 32.3 EBM

*Bei abgeleisteten und anerkannten mindestens 12-monatigen Weiterbildungsabschnitt im Gebiet Laboratoriumsmedizin gilt die fachliche Befähigung für in diesem Zeitraum erworbene und im Weiterbildungszeugnis bescheinigte Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten zur Durchführung mikroskopischer Untersuchungen, Funktions-, Gerinnungs-, klinisch-chemischer und immunologischer laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen ebenfalls als nachgewiesen.

Fachärzte anderer Gebiete:

  • Erfolgreiche Teilnahme an einem Kolloquium:
    • Prüfung der fachlichen Befähigung und der Kenntnisse der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiliBÄK) auf der Grundlage des zuvor eingereichten Konzepts zu den beantragten laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen
  • Zulassung zum Kolloquium:
    • Zeugnisse über den Erwerb eingehender Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten für die jeweils beantragten laboratoriumsmedizinischen Untersuchungen, je
      1. von dem zur jeweiligen Weiterbildung befugten Arzt unterzeichnet sein
          müssen und
      2. insbesondere folgende Angaben enthalten sollen:
          a. Überblick über die in der Einrichtung, in der die Weiterbildung 
              stattfand, angewandten labormedizinischen Methoden und
              untersuchten Parameter,
          b. Aufstellung der vom Antragsteller unter Anleitung erbrachten und
              selbstständig durchgeführten Laboratoriumsuntersuchungen und die
              dafür jeweils aufgewendete Ausbildungszeit,
          c. Nachweis über selbst durchgeführte Fehleranalyse- und
              Korrekturmaßnahmen
    • Vorlage eines Konzeptes zu den beantragten Leistungen:
          a. Leistungsverzeichnis der durchgeführten Untersuchungsverfahren und
              der Untersuchungsmaterialien je Analyt,
          b. Angaben zur räumlichen und technischen Ausstattung der geplanten
              Einrichtung
          c. Angaben zur geplanten personellen Struktur der Einrichtung

Zusätzliche Anforderungen:

  • Nachweis zum internen Qualitätsmanagement innerhalb von 12 Monaten
  • erfolgreiche Teilnahme an der Stichprobenprüfung zur internen und externen Qualitätssicherung gemäß der RiliBÄK
  • alternativ: Nachweis der Akkreditierung gemäß DIN EN ISO 15189

Formulare:

Hinweise zur Qualitätssicherung für Laboruntersuchungen in der Arztpraxis: