Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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DMP

COVID-19 Pandemie:

Verlängerung der DMP - Ausnahmeregelungen

Grundsätzlich gelten die folgenden bereits bekannten Ausnahmeregelungen unbefristet weiter bis die epidemische Lage von nationaler Tragweite beendet ist. Abweichend davon ist die Ausnahmeregelung hinsichtlich der Schulungen bezogen auf die Gruppengröße und die Dauer einer Unterrichtseinheit vorerst begrenzet bis zum 31. März 2021.

Behandlung

  • Erhebung der Parameter zur Erstellung der Dokumentationen kann im Rahmen einer Telefon- und/oder Videosprechstunde sowie eines Hausbesuchs erbracht werden
  • Kontrolluntersuchungen, wie z.B. Laborwerte, die einen persönlichen Kontakt voraussetzen, können im Rahmen eines Hausbesuches durch eine NäPa/VERAH oder MFA erhoben werden
  • Frequenz der Kontrolluntersuchungen hat sich an der medizinischen Notwendigkeit und der Schwere des Krankheitsbildes zu orientieren

Dokumentationen

  • fehlende quartalsbezogene Dokumentationen, soweit sie sich auf Untersuchungen am Patienten beziehen, die aufgrund der Vermeidung einer Ansteckung mit COVID-19 nicht durchgeführt werden und nicht durch telemedizinischen Kontakt (Telefon, Videosprechstunde) erhoben werden können, führen nicht zur Ausschreibung des Patienten aus dem DMP
  • Teilnahme- und Einwilligungserklärungen (TEEWE) benötigen eine Unterschrift des Patienten und sind somit nicht durch telemedizinischen Kontakt zu erstellen, können aber z.B. auch im Rahmen eines Hausbesuches unterschrieben werden

Schulungen

  • Teilnahme an Schulungen kann für Patienten ausgesetzt werden

Es erfolgt keine Ausschreibung aus dem DMP wegen fehlender Dokumentation oder nicht wahrgenommener Schulung.

Die bereits bekannte Ausnahmeregelung für die Schulungen gilt bis zum 31. März 2021 weiter.

Schulungen

  • medizinisch notwendige Schulungen, die nach ärztlicher Einschätzung keinen Aufschub dulden, können unter Einhaltung der Hygieneregeln durchgeführt werden
  • von der vertraglich vereinbarten Gruppengröße und von der Dauer der Schulungseinheit kann abgewichen werden, wenn der Inhalt der Schulungen durch die verringerte Teilnehmeranzahl schneller vermittelt werden kann
  • Einzelschulungen können auch in Form einer Online-Videoübertragung stattfinden, dabei ist die zeitgleiche Abrechnung als Online-Videosprechstunde (Anlage 31b BMV-Ä) oder telefonische Beratung (EBM 01435) ausgeschlossen
  • eine telefonische Beratung als Patientenschulung ist nicht möglich