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Attest Kontraindikation zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes

Attest Kontraindikation zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes

 

Nach der 5. SARS-CoV-2 Eindämmungsverordnung vom 2.5.2020 ist teilweise das Tragen einer „textilen Barriere im Sinne einer Mund-Nasen-Bedeckung“ vorgeschrieben. Die Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung gilt nicht

  1. für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr,
  2. für Gehörlose und schwerhörige Menschen, ihre Begleitpersonen und im Bedarfsfall für Personen, die mit ihnen kommunizieren und
  3. nicht für Personen, denen das Tragen auf Grund einer Behinderung, einer Schwangerschaft oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist. Dies ist in geeigneter Form glaubhaft zu machen.

Es ist möglich, dass Sie dem Patienten bei Vorliegen der Voraussetzungen attestieren, dass ihm aus medizinischen Gründen das Tragen einer Maske nicht möglich oder unzumutbar ist. Auf Wunsch des Patienten kann die genaue Erkrankung des Patienten auf dem Attest angegeben werden. Dieser Wunsch des Patienten ist in der Dokumentation des Arztes zu vermerken. Bei diesem Attest handelt sich nicht um eine Leistung der GKV.