Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Fristverschiebung eAU

Übermittlung der eAU erst ab 1. Oktober 2021 verpflichtend

Die verpflichtende Übermittlung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) von den Praxen an die Krankenkassen war bislang für den 1. Januar 2021 geplant. KBV und GKV-Spitzenverband haben sich nun auf eine Verschiebung auf den  01. Oktober 2021 verständigt, da die erforderliche technische Ausstattung sowohl in den Praxen als auch bei den Krankenkassen noch nicht flächendeckend verfügbar ist. Zur Übermittlung der eAU benötigen Praxen ein Update für ihre Praxissoftware und den Konnektor, einen KIM-Dienst für die Kommunikation sowie einen elektronischen Heilberufeausweis (eHBA).

Digitales Übermittlungsverfahren an Arbeitgeber startet erst am 1. Juli 2022

Der Startzeitpunkt der digitalen Weiterleitung der AU-Daten von den Krankenkassen an die Arbeitgeber wurde ebenso auf den 1. Juli 2022 verschoben, ursprünglich war der 1. Januar 2022 vorgesehen. Für Praxen heißt das, dass sie bis zum 30. Juni 2022 weiterhin eine Papierbescheinigung ausstellen, die der Patient an seinen Arbeitgeber weiterleitet.