Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Aktuelles vom Treffen der Patientenvertreter und Leiterinnen der Selbsthilfekontaktstellen

Aktuelles vom Treffen der Patientenvertreter in den Ausschüssen der gemeinsamen Selbstverwaltung und Leitern der Selbsthilfekontaktstellen mit dem Vorstand der KVSA

Zum nunmehr 12. Mal hatte der Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA) die Leiterinnen und Leiter der sachsen-anhaltischen Selbsthilfekontaktstellen sowie die Patientenvertreterinnen und -vertreter des Landes-, Zulassungs- und Berufungsausschusses am 12. April 2019 zum jährlichen Treffen rund um Themen zu aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen sowie landesspezifischen Herausforderungen in der ambulanten medizinischen Versorgung Sachsen-Anhalts nach Magdeburg eingeladen.

Ausgehend vom aktuellen Gesetzgebungsverfahren zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) informierte der geschäftsführende Vorstand Mathias Tronnier über wesentliche Auswirkungen auf die ambulante ärztliche Versorgung nach dem voraussichtlichen Inkrafttreten des Gesetzes am 1. Mai 2019. Dazu gehört der Start der neuen 11 6 11 7, unter der Patienten heute den vertragsärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen. Ab 2020 wird ein erweitertes Angebot bereitstehen: Unter der bundesweit einheitlichen Telefonnummer 11 6 11 7 sind dann auch die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen erreichbar.

Die langfristig angelegten Maßnahmen der KVSA gegen den Ärztemangel bildeten einen wichtigen Schwerpunkt des Gedankenaustauschs. Wie der geschäftsführende Vorstand darlegte, kommt mit dem am 4. April 2019 in den Landtag von Sachsen-Anhalt eingebrachten Entwurf eines Landarztgesetzes jetzt ein wesentlicher Baustein hinzu.

Der Vorstand der KVSA wird auch weiterhin den engen Austausch mit den Patientenvertretern in den Ausschüssen sowie den Selbsthilfekontaktstellen und Selbsthilfegruppen pflegen.