Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Arzneimittel

Ansprechpartner

Josefine Müller
Tel: 0391 627-6439
Josefine.Mueller@kvsa.de

Heike Drünkler
Tel.: 0391 627-7438
Heike.Druenkler@kvsa.de

Fax: 0391 627-872000

Arzneimittel

Bei der Verordnung von Arzneimitteln zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung sind neben der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage weitere Vorgaben zu beachten:

  • Arzneimittel-Richtlinie des G-BA (z.B. Wirtschaftlichkeitsgebot - Switching meiden)
  • Anlagen der Arzneimittel-Richtlinie (z.B. Anlage III - Verordnungseinschränkungen und Ausschlüsse)
  • Arzneimittelrechtliche Zulassung des Arzneimittels (keine Erstattungspflicht der Krankenkassen für Off-Label-Verordnungen)
  • Fiktive Zulassungen (keine Erstattungspflicht der Krankenkassen für fiktiv zugelassene Arzneimittel)
     

Aktuelles:

Corona
Sonderregelungen für Verordnungen von Arzneimitteln
 

29.07.2022 Eingeschränkte Verfügbarkeit von Fiebersäften für Kinder
BfArM, GKV-Spitzenverband, KBV und ABDA: Fertigung von individuellen Rezepturarzneimitteln im Einzelfall
 

04.05.2022 Änderung der Anlage I der Arzneimittel-Richtlinie des G-BA (Vitamin E und Zinkverbindungen)
PRO-Artikel (Ausgabe 6/2022)
 

28.04.2022 Lieferengpässe nach Rückruf von Accuzide® und Accupro® (Firma Pfizer) aufgrund von Nitrosaminverunreinigung
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01.03.2022 Erstfassung der Anlage VIIa der Arzneimittel-Richtlinie des G-BA - Biologika und Biosimilar
PRO-Artikel (Ausgabe 4/2022)
 

01.03.2022 Änderung von Regelungen bei Verordnung teratogener Arzneimittel
PRO-Artikel (Ausgabe 3/2022)
 

18.01.2022 Änderung der Anlage III der Arzneimittel-Richtlinie des G-BA (Inclisiran)
PRO-Artikel (Ausgabe 10/2021)
 

29.10.2021 Forxiga® (Dapagliflozin) 5 mg darf nicht mehr zur Behandlung von Typ-1-Diabetes angewendet werden.
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15.09.2021 Rückrufe Losartan-haltiger Arzneimittel
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Auswahl von Packungsgrößen im Vertretungsfall

  • Im Rahmen der Behandlung einer chronischen Erkrankung können Arzneimittel ohne erforderliche spezielle Therapieüberwachung im Vertretungsfall nach ärztlicher Einschätzung im Sinne des Wirtschaftlichkeitsgebotes in größeren Packungsgrößen verordnet werden. Insbesondere sollte derzeit wegen der Pandemie und der notwendigen Kontaktreduktion auch im Vertretungsfall eher N3 Packungen verordnet werden.
    Die Verordnung kleiner Packungsgrößen kann sinnvoll sein, wenn der Patient im Sinne einer Therapiekontrolle bzw. -überwachung seinen eigentlich behandelnden Arzt aufsuchen soll.