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COVID-19-Impfungen durch Betriebsärzte und Privatärzte

COVID-19-Impfungen durch Betriebsärzte und Privatärzte

Seit dem 07.06.2021 können COVID-19-Impfungen auch von Betriebsärzten und Privatärzten durchgeführt werden.

Die Abrechnung erfolgt über die KVSA.

1. Abrechnung für Betriebsärzte, die auch vertragsärztlich tätig sind

  • Auch bei den betriebsärztlichen Impfungen ist die Chipkarte der Versicherten einzulesen
  • Bei Privatversicherten:
    • hilfsweise Anlage eines Ersatzverfahrensscheins zu Lasten des Sozialamtes Magdeburg (KT-Nr. 85809) Keine Privatrechnung!
  • Die Abrechnung erfolgt über die Quartalsabrechnung bei der KVSA:
    • Neben der Impf-GOP ist zusätzlich die GOP 88360 (Kennzeichen als betriebsärztliche Impfung) abzurechnen.
    • Besuchsleistungen und Impfberatungen sind nicht berechnungsfähig
  • Eine Abrechnung der Impfungen mit der KVSA ist ausgeschlossen, wenn der Betriebsarzt eine Vergütung im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses in einem Betrieb oder im Rahmen einer Tätigkeit in einem überbetrieblichen Dienst von Betriebsärzten erbringt.
  • Die Meldung an das Robert-Koch-Institut erfolgt über das KBV-Tool, erreichbar über das KVSA-Abrechnungsportal.

2. Abrechnung für freiberufliche Betriebsärzte, überbetriebliche Dienste von Betriebsärzten

Freiberufliche Betriebsärzte und überbetriebliche Dienste müssen sich bei der KVSA registrieren, um die Leistungen mit der KVSA abrechnen zu können:

  • Registrierungsantrag und Hinweise
  • Eine Abrechnung der Impfungen mit der KVSA ist ausgeschlossen, wenn der Betriebsarzt eine Vergütung im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses in einem Betrieb oder im Rahmen einer Tätigkeit in einem überbetrieblichen Dienst von Betriebsärzten erbringt. Sofern die Tätigkeit im Rahmen eines überbetrieblichen Dienstes erfolgt, rechnet der überbetriebliche Dienst gegenüber der KVSA ab.
  • Es besteht die Verpflichtung zur täglichen Übermittlung aller Informationen gemäß § 4 Absatz 1 Satz 1 Corona-ImpfV mittels des elektronischen Melde- und Informationssystems des RKI an das RKI (Impfsurveillance)

3. Abrechnung für Privatärzte

Privatärzte müssen sich bei der KVSA registrieren, um die Leistungen mit der KVSA abrechnen zu können:

  • Registrierungsantrag und Hinweise
  • Es besteht die Verpflichtung zur täglichen Übermittlung der Kennnummer und des Landkreises, der Informationen gemäß § 4 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 bis 8 Corona-ImpfV sowie der Anzahl der bei unter 18-Jährigen oder über 60-Jährigen durchgeführten Impfungen gegliedert nach Erst- und Abschlussimpfung mittels des elektronischen Melde- und Informationssystems des Verbands der Privatärztlichen Verrechnungsstellen e. V. an das Robert Koch-Institut (RKI). Eine entsprechende Bescheinigung des Verbands der privatärztlichen Verrechnungsstellen e.V. ist der KVSA vorzulegen.