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COVID-19-Impfungen durch Betriebsärzte, Privatärzte, Krankenhäuser und Gesundheitsämter

COVID-19-Impfungen durch Betriebsärzte, Privatärzte, Krankenhäuser, Gesundheitsämter

Nach den Regelungen der Coronavirus-Impfverordnung können COVID-19-Impfungen auch von Betriebsärzten, Privatärzten, Krankenhäusern und Gesundheitsämtern durchgeführt werden.

Die Abrechnung erfolgt über die KVSA.

I. Abrechnung für Betriebsärzte, die auch vertragsärztlich tätig sind

  • Auch bei den betriebsärztlichen Impfungen ist die Chipkarte der Versicherten einzulesen
  • Bei Privatversicherten:
    • hilfsweise Anlage eines Ersatzverfahrensscheins zu Lasten des Sozialamtes Magdeburg (KT-Nr. 85809) Keine Privatrechnung und keine zusätzliche Abrechnung von EBM-Leistungen!
  • Die Abrechnung erfolgt über die Quartalsabrechnung bei der KVSA:
    • Neben der Impf-GOP ist zusätzlich die GOP 88360 (Kennzeichen als betriebsärztliche Impfung) abzurechnen.
    • Besuchsleistungen und Impfberatungen sind nicht berechnungsfähig
  • Eine Abrechnung mit der KVSA ist ausgeschlossen, wenn der Betriebsarzt eine Vergütung im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses in einem Betrieb oder im Rahmen einer Tätigkeit in einem überbetrieblichen Dienst von Betriebsärzten erbringt.
  • Die Meldung an das Robert-Koch-Institut erfolgt über das KBV-Tool, erreichbar über das KVSA-Abrechnungsportal.

II. Abrechnung für Nichtvertragsärzte

Die Abrechnung für die folgenden Leistungserbringer setzt die vorherige Registrierung bei der KVSA voraus. Es ist der folgende Vordruck zu verwenden:

1. Abrechnung für freiberufliche Betriebsärzte, überbetriebliche Dienste von Betriebsärzten

  • Eine Abrechnung der Impfungen mit der KVSA ist ausgeschlossen, wenn der Betriebsarzt eine Vergütung im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses in einem Betrieb oder im Rahmen einer Tätigkeit in einem überbetrieblichen Dienst von Betriebsärzten erbringt. Sofern die Tätigkeit im Rahmen eines überbetrieblichen Dienstes erfolgt, rechnet der überbetriebliche Dienst gegenüber der KVSA ab.
  • Es besteht die Verpflichtung zur täglichen Übermittlung aller Informationen gemäß § 4 Absatz 1 Satz 1 Corona-ImpfV mittels des elektronischen Melde- und Informationssystems des RKI an das RKI (Impfsurveillance)

2. Abrechnung für Privatärzte

  • Es besteht die Verpflichtung zur täglichen Übermittlung der Kennnummer und des Landkreises, der Informationen gemäß § 4 Absatz 1 Satz 1 Nummer 6 bis 8 Corona-ImpfV sowie der Anzahl der durchgeführten Impfungen gegliedert nach Altersgruppen sowie nach Erst-/Abschluss-/Auffrischimpfung mittels des elektronischen Melde- und Informationssystems des Verbands der Privatärztlichen Verrechnungsstellen e. V. an das Robert Koch-Institut (RKI). Eine entsprechende Bescheinigung des Verbands der privatärztlichen Verrechnungsstellen e.V. ist der KVSA vorzulegen.

3. Abrechnung für Krankenhäuser

  • Es besteht die Verpflichtung zur täglichen Übermittlung aller Informationen gemäß § 4 Absatz 1 Satz 1 Corona-ImpfV mittels des elektronischen Melde- und Informationssystems des RKI an das RKI (Impfsurveillance)

4. Abrechnung für Gesundheitsämter

  • Es besteht die Verpflichtung zur täglichen Übermittlung aller Informationen gemäß § 4 Absatz 1 Satz 1 Corona-ImpfV mittels des elektronischen Melde- und Informationssystems des RKI an das RKI (Impfsurveillance)