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COVID-19-Impfungen in Arztpraxen

COVID-19-Impfungen in Arztpraxen

AKTUELL

23.01.2022: Impfstoffbestellung für die Woche vom 31.01.2022 bis 06.02.2022

Bestellungen für die Woche ab 31.01.2021 sind bis Dienstag, 25.01.2022, 12:00 Uhr möglich.

Bestellmengen:

  • COVID-19-Impfstoff Comirnaty (für Personen ab 12): max. 60 Dosen je Arzt
  • COVID-19-Impfstoff Comirnaty (für Kinder 5-11 Jahre): Keine Höchstbestellmenge
  • COVID-19-Impfstoff Spikevax: Keine Höchstbestellmenge
  • COVID-19-Impfstoff Janssen: Keine Höchstbestellmenge

Nach Mitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) wird die Impfstoffmenge von BioNtech/Pfizer rund 4,5 Millionen Impfstoffdosen des Herstellers BioNTech/Pfizer für die erste Februarwoche betragen. Zusammen mit dem Vakzin von Moderna gebe es damit ausreichend Impfstoff. Somit könnten nach Angaben des BMG ggf. ein Großteil aller Bestellungen bedient werden. Keine Kürzungen gibt es bei den Impfstoffen von Moderna und von BioNTech/Pfizer für 5- bis 11-jährige Kinder, die in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen.

Erste BioNTech/Pfizer-Dosen mit neuer Formulierung für Personen ab 12 Jahren

Die Handhabung des COVID-19-Impfstoffs Comirnaty von BioNTech/Pfizer wird einfacher. Durch eine neue Formulierung muss das Vakzin künftig nicht mehr verdünnt werden und ist im Kühlschrank bis zu zehn Wochen (2 º C – 8 º C) haltbar. Nach Anbruch kann die Fertiglösung bei 2 º C bis 30 º C bis zu 12 Stunden gelagert und verwendet werden.

Die Umstellung auf die Fertiglösung erfolgt schrittweise und soll nächste Woche beginnen. Die Neuformulierung des Impfstoffs Comirnaty für die Personengruppe ab zwölf Jahre wird ab Ende Januar nach und nach eingeführt und neben der bisherigen Formulierung des Vakzins – ein Konzentrat, das mit Kochsalzlösung verdünnt werden muss – an die Praxen ausgeliefert. Die vollständige Umstellung soll voraussichtlich im Mai/ Juni abgeschlossen sein, teilte das BMG mit. Dann soll ausschließlich die Fertiglösung von Comirnaty zur Verfügung stehen.

Von den für die erste Februarwoche bereitgestellten rund 4,5 Millionen BioNTech/Pfizer-Dosen sollen rund 1,8 Millionen Dosen mit der neuen Formulierung ausgeliefert werden. Die Durchstechflasche der Comirnaty-Fertiglösung hat eine graue Kunststoffkappe sowie ein graues Etikett und ist dadurch leicht vom Impfstoff-Konzentrat, das verdünnt werden muss (violette Kunststoffkappe, violettes Etikett), zu unterscheiden.

Übersichtliche Informationsmaterialien für Praxen zur Handhabung der drei Darreichungsformen des Impfstoffs Comirnaty stellt BioNTech/Pfizer auf der Internetseite praxis.comirnaty.de bereit.

 Änderung der Gültigkeit von Genesenenzertifikaten

Die Gültigkeit von Genesenenzertifikaten wurde jetzt von 180 auf 90 Tage verkürzt. Dies gilt auch für bereits ausgestellte Zertifikate. Eine Neuausstellung ist nicht erforderlich. Das Zertifikat gilt demnach frühestens 28 Tage bis 90 Tage nach einer nachgewiesenen Infektion.

COVID-19 – Ausstellung von Impfzertifikaten

Bitte beachten Sie bei der Ausstellung von Impfzertifikaten, dass diese nur für die tatsächlich durchgeführte Anzahl von Impfungen ausgestellt werden können. Für den Genesenenstatus kann kein Impfzertifikat ausgestellt werden. Dies gilt auch bei Anwendung des Impfstoffs von Johnson/Johnson.

13.01.2022: Beschlussentwurf STIKO-Empfehlungen

Auffrischimpfung bei 12-17-Jährigen

  • eine Auffrischimpfung für 12- bis 17-Jährige mit Comirnaty wird empfohlen
  • in einem Mindestabstand von 3 Monaten zur vorangegangenen Impfung

Optimierung der Grundimmunisierung nach 1-maliger Impfung mit Janssen:

  • Optimierung der Grundimmunisierung mit einer mRNA-Impfstoffdosis (= 2. Impfung)
  • Auffrischimpfung mit mRNA-Impfstoff im Mindestabstand von 3 Monaten zur 2. Dosis der Grundimmunisierung (= 3. Impfung)

Der Beschlussentwurf ist in das vorgeschriebene Stellungnahmeverfahren gegangen.

27.12.2021: Hinweise des BMG zur Haftung auch bei Auffrischung der unter 18-Jährigen

Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren können – unabhängig vom Vorliegen einer STIKO-Empfehlung - eine Auffrischimpfung gegen COVID-19 erhalten. Das hat Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach in einem Schreiben an die Länder und die KBV klargestellt.

Wesentliche Inhalte des Schreibens:

  • Bei Auffrischimpfungen gelte ein Versorgungsanspruch gegen den Staat im Falle eines Impfschadens unabhängig von den Empfehlungen der STIKO, da diese Impfungen nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft vertretbar seien.
  • Dazu gehören alle Personen ab zwölf Jahren, die mit einem grundsätzlich für sie für die Grundimmunisierung zugelassenen mRNA-Impfstoff geboostert werden.
  • Bei allen Personen ab fünf Jahren mit einer Immunschwäche sei nach der STIKO-Empfehlung eine Auffrischimpfung möglich.
  • Auffrischimpfungen bei 12- bis 17-Jährigen erfolgen mit Cominarty von BioNTech/Pfizer.  
  • Mehrfaches Auffrischen ist grds. möglich, z.B. Personen, die nach Impfung kaum Antikörper bilden
  • Die Zahl der Auffrischimpfungen sei nach den arzneimittelrechtlichen Zulassungen nicht begrenzt
  • Lauterbach teilt außerdem mit, dass Kinder unter fünf Jahren nach dem derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse nicht geimpft werden können. Dies bedeute, dass im Falle einer Impfung eines unter 5-jährigen Kindes die staatliche Impfschadenshaftung nicht greift.

23.12.2021: STIKO-Empfehlung zu Verkürzung des Impfabstandes

Die STIKO hat ihre Empfehlung zur Auffrischungsimpfung angepasst und am 21.12.2021 veröffentlicht:

  • Die Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff für Personen ab 18 Jahre kann bereits ab dem vollendeten 3. Monat nach Abschluss der Grundimmunisierung verabreicht werden.
  • Personen, die eine labordiagnostisch gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen bis auf weiteres eine einmalige COVID-19-Impstoffdosis im Abstand von mindestens 3 Monaten zur Infektion erhalten.
  • Wegen des höheren Risikos für einen schweren COVID-19-Verlauf sollen ältere oder vorerkrankte Personen bei den Auffrischimpfungen unbedingt bevorzugt berücksichtigt werden.

17.12.2021: STIKO-Empfehlung für Impfung von Kindern von 5 bis 11 Jahren

Danach wird die Impfung von Kindern dieser Altersgruppe wie folgt empfohlen:

  • Kinder mit Vorerkrankungen aufgrund des erhöhten Risikos für einen schweren Verlauf der COVID-19- Erkrankung
  • Kinder in deren Umfeld sich Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf befinden, die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können (z.B. Hochbetagte oder Immunsupprimierte)
  • Bei individuellem Wunsch des Kindes oder der Eltern beziehungsweise der Sorgeberechtigten könnten nach ärztlicher Aufklärung auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden.
  • Die Impfung mit zwei Impfstoffdosen des mRNA-Impfstoffs Comirnaty (10µg) von BioNTech/Pfizer soll laut STIKO im Abstand von drei bis sechs Wochen erfolgen.

Weitere Informationen zur Impfung von Kindern zwischen 5 und 11 Jahren:

12.12.2021: Meldung von Lieferausfällen

Arztpraxen, die keinen oder deutlich weniger COVID-19-Impfstoff geliefert bekommen als sie bestellt haben, können dies jetzt online melden. Auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Instituts geben sie an, was bestellt und was geliefert wurde. Die Meldungen sollen helfen, schnellstmöglich einen Überblick über regionale Verteilungsprobleme zu erhalten. Um Einzelfälle überprüfen zu können, ist die Angabe der Kontaktdaten notwendig. Die Meldungen sollten möglichst zeitnah nach Feststellung des Fehlens von Dosen oder des Ausbleibens einer Lieferung erfolgen, wenn dies nicht vorher angekündigt worden war.

Bitte nutzen Sie diese Meldung, wenn Ihre Praxis von Kürzungen betroffen ist. So wird es möglich, die Forderung nach mehr Impfstoff für die Praxen mit Zahlen zu untermauern.

03.12.2021: mündliche Aufklärung bei Auffrischungsimpfung

Die Bundesärztekammer spricht sich in einer Stellungnahme für Erleichterungen bei der Aufklärung zu den Auffrischungsimpfungen aus:

Insbesondere bei einer Auffrischimpfung gegen COVID-19 kann die Aufklärung der Patienten ausschließlich mündlich erfolgen, wenn die Impfung durch dieselbe Arztpraxis und mit dem gleichen Impfstoff durchgeführt wird. Der Aufklärungsbogen muss dann nicht ausgehändigt werden, die Impfdokumentation lässt sich so auf ein notwendiges Mindestmaß beschränken.

  • Mündliche Aufklärung mit einem kurzen Vermerk in der Patientenakte dokumentieren
  • wenn die Aufklärung bei der ersten bzw. zweiten Impfung durch dieselbe Ärztin, denselben Arzt oder dieselbe Einrichtung durchgeführt wurde und die zu impfende Person in der Praxis bekannt sei, könne darauf im Aufklärungsgespräch vor der Auffrischimpfung Bezug genommen werden.
  • Kurze Anamnese auch bei Auffrischungsimpfung
  • Auf Aufklärungsbögen hinweisen

Stellungnahme der Bundesärztekammer

30.11.2021 STIKO- Empfehlung zu Auffrischungsimpfung - auch für Genesene

Die STIKO hat ihre Empfehlungen zur COVID-19-Auffrischimpfung veröffentlicht. Danach können alle Personen ab 18 Jahren eine Auffrischungsimpfung erhalten. Diese soll in der Regel sechs Monate nach der letzten Impfdosis der Grundimmunisierung erfolgen.

Wegen des höheren Risikos für einen schweren Verlauf von COVID-19 sollen ältere oder vorerkrankte Personen bei den Auffrischimpfungen bevorzugt berücksichtigt werden, um diese Personen möglichst schnell gut zu schützen. Bisher Nicht-Geimpfte sollen ebenfalls vordringlich geimpft werden.

Auffrischimpfung jetzt auch für Genesene empfohlen

Zunächst hatte die STIKO keine Auffrischungsimpfung für genesene Personen empfohlen. In der 14. Aktualisierung der STIKO-Empfehlung wird ausdrücklich auch Personen, die eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, eine Auffrischungsimpfung empfohlen.

18.11.201: STIKO - Empfehlung veröffentlicht - Moderna nur für Personen ab 30

Die STIKO hat die 13. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung am 18.11.2021 veröffentlicht:

  • Personen unter 30 Jahren sollen ausschließlich den Impfstoff Comirnaty von BioNtech/Pfizer erhalten.
  • Dies gilt sowohl für die Grundimmunisierung als auch für mögliche Auffrischimpfungen. Auch wenn zuvor ein anderer Impfstoff verwendet wurde, sollen bei unter 30-Jährigen die weiteren Impfungen mit Comirnaty erfolgen.
  • Für Schwangere wird ausschließlich Comirnaty empfohlen - unabhängig vom Alter.

15.11.2021: Anhebung der Vergütung

Mit Änderung der Coronavirus-Impfverordnung vom 15.11.2021 wurde die Vergütung für COVID-19-Impfungen mit Wirkung  ab 16.11.2021 angehoben:

  • COVID-19-Impfungen: 28 Euro anstelle der bisherigen 20 Euro
  • COVID-19-Impfungen an Samstagen, Sonn- und Feiertagen, am 24.12. und 31.12.: 36 Euro
  • Die Abrechnung erfolgt weiterhin über die bekannten GOP. Die entsprechenden Zuschläge werden von der KVSA anhand des Leistungsdatums zugesetzt.

Im Folgenden finden Sie Informationen zu den Themenbereichen:

Weitere Informationen: