Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

Navigation und Suche

Arzt- und Psychotherapeutensuche

COVID-19-Impfungen in Arztpraxen

COVID-19-Impfungen in Arztpraxen

Ausführliche Informationen sind auf der Themenseite der KBV dargestellt.

AKTUELL (Stand: 19.09.2021)

NEU: Spikevax® von Moderna bestellbar - für die Impfwoche ab 4. Oktober 2021

  • Neben Erstimpfungen können auch diejenigen, die in einem Impfzentrum die Erstimpfung mit Moderna erhalten haben, nach Schließung der Impfzentren die Zweitimpfung mit Moderna in den Arztpraxen erhalten.
  • Der Impfstoff von Moderna kann auch für die Auffrischungsimpfungen genutzt werden – unabhängig davon, welcher Impfstoff der in der 1. Impfserie verwandt wurde –, da es sich um einen mRNA-Impfstoff handelt
  • Weitere Informationen zum Impfstoff von Moderna

Bestellung bis Dienstag, 21.09.2021, 12:00 Uhr

  • ein Rezept für Erst-, Zweit- und Abschlussimpfungen
  • Angabe der Gesamtmenge je Impfstoff, die benötigt wird
  • bestellbar sind die Impfstoffe Comirnaty® von BioNtech/Pfizer, Vaxzevria® von AstraZeneca, Janssen® von Johnson & Johnson sowie Spikevax® von Moderna

Änderung der bundesweit gültigen Impfverordnung zum 01.09.2021

Die bundesweit gültige Corona-Impfverordnung wurde zum 01.09.2021 durch das Bundesministerium für Gesundheit geändert. Anders als der Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) sieht die Corona-Impfverordnung keine Einschränkungen von Personengruppen bei den Auffrischimpfungen vor.

  • Eine STIKO – Empfehlung liegt hierzu noch nicht vor.
  • Die Abstände zwischen den Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen sollen sich nach den STIKO-Empfehlungen richten, die jedoch noch nicht vorliegen
  • Der GMK-Beschluss sieht einen Mindestabstand zur ersten Impfserie von sechs Monaten vor
  • Neu ist auch die Vergütung des nachträglichen Eintrags in den Impfausweis für eine Person, die nicht in der eigenen Praxis geimpft wurde (GOP 88355 - 2 Euro)

Beschlüsse der Gesundheitsministerkonferenz vom 02.08.2021, 09.08.2021 und 06.09.2021

Nach den Beschlüssen der GMK sollen die Auffrischungsimpfungen für folgende Personen durchgeführt werden:

  • Bewohner in Pflegeeinrichtungen, in Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen
  • NEU: in den vorgenannten Einrichtungen tätige Pflegekräfte und weitere Beschäftigte auf eigenen Wunsch
  • Patientinnen und Patienten mit Immunschwäche oder Immunsuppression (altersunabhängig)
  • Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit
  • Höchstbetagte ab 80 Jahren
  • NEU: Personen, die beruflich in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen (z.B. medizinisches Personal ambulant und stationär, Personal des Rettungsdienstes, mobile Impfteams)
  • NEU: nach individueller Abwägung, ärztlicher Beratung und Entscheidung kann durch die Personengruppe der über 60-jährigen eine Auffrischungsimpfung wahrgenommen werden.  Nach dem GMK-Beschluss sei der Nutzen einer vorsorglichen Auffrischung für diese Personengruppe, für die ein hohes Risiko für schwere Verläufe einer COVID-19-Impfung bestehe, bereits hinreichend belegt.  
  • Personen, die zweimalig mit AstraZeneca oder einmalig mit Johnson & Johnson geimpft wurden oder die eine der beiden Impfstoffe nach einer Genesung erhalten haben

Für die Auffrischungsimpfungen gilt generell:

  • Es müssen mindestens 6 Monate seit Abschluss der ersten Impfserie vergangen sein.
  • Die Auffrischungsimpfung erfolgt mit einem mRNA-Impfstoff – unabhängig, mit welchem Impfstoff die 1. Impfserie abgeschlossen wurde.
  • Die STIKO hat bisher noch keine Empfehlung für die Durchführung von Auffrischungsimpfungen herausgegeben.
  • Die Beschlüsse der GMK sind rechtlich nicht bindend.
  • Die Impfverordnung sieht keine Einschränkung auf Personengruppen vor.

Festlegung gesonderter GOP für die Auffrischungsimpfungen

 

Im Folgenden finden Sie Informationen zu den Themenbereichen:

 

 

Weitere Informationen: