Navigation und Suche

Verpflichtung zur hausärztlichen Tätigkeit

Ansprechpartner

Steffi Ehrler
Tel.: 0391 627-7413

Ansprechpartner

Gesine Tipmann
Tel.: 0391/627-6413

Verpflichtung zur hausärztlichen Tätigkeit

Eine Zulassung zum Medizinstudium im Rahmen der Landarztquote Sachsen-Anhalt setzt den Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages mit dem Land Sachsen-Anhalt voraus. 

Mit Abschluss des Vertrages geht der Bewerber/ die Bewerberin folgende Verpflichtungen ein:

  • Nach Absolvierung des Studiums nimmt der Bewerber/ die Bewerberin eine Facharzt-Weiterbildung auf, die zu einer hausärztlichen Tätigkeit nach den Vorgaben des § 73 Abs. 1a Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V) berechtigt.
  • Nach Absolvierung der Facharzt-Weiterbildung wird der Bewerber/ die Bewerberin als Hausarzt/Hausärztin in einer zum Zeitpunkt der Tätigkeitsaufnahme unterversorgten oder drohend unterversorgten Region oder Region mit sog. lokalen Versorgungsbedarf in Sachsen-Anhalt für einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren tätig.
  • Für den Fall, dass der Bewerber/ die Bewerberin den vorgenannten Verpflichtungen nicht nachkommt, ist eine Vertragsstrafe in Höhe von 250.000 Euro zu zahlen. Von einer Vertragsstrafe kann nur abgesehen werden, wenn der Bewerber/ die Bewerberin einen Abschnitt der Ärztlichen Prüfung endgültig nicht besteht oder von der zuständigen Stelle (Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt) das Vorliegen eines Härtefalls anerkannt wird.