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Mit neuem Vertrag modernste Therapie möglich 22.12.2011
Eine auf dem modernsten Stand der Technik basierende Behandlung bietet Patienten mit bestimmten onkologischen Erkrankungen, z.B. Bronchialkarzinom, der zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt (KVSA), der AOK Sachsen-Anhalt und der Praxis für Fusionierte Bildgebung in Halle unterzeichnete Vertrag zur integrierten Versorgung. Mit Hilfe modernster Bildgebung, der Positronenemissionstomografie, kombiniert mit Computertomografie in einem Gerät (PET/CT), kann den Patienten zügig eine differenzierte Diagnose gestellt und die zielgenaue Therapie eingeleitet werden. Der Vorteil gegenüber alleinigen PET-Geräten liegt dabei in der genauen anatomischen Zuordnung tumorverdächtiger Läsionen, was die Genauigkeit in der Dedektion auch kleinster bösartiger Herdbefunde und damit die therapeutischen Möglichkeiten deutlich verbessert.
Kombinierte PET/CT-Geräte werden erst seit wenigen Jahren eingesetzt - mit dem
PET/CT-Gerät in der Praxis für Fusionierte Bildgebung in Halle verfügt Sachsen-Anhalt seit 2009 erstmals auch über diese Diagnostikmethode. Die genau definierten Indikationen sind durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegt, die Vergütung der Leistungen erfolgte bisher auf dem Weg der Kostenerstattung für jeden Einzelfall.
Die AOK ermöglicht ihren Patienten nun durch diesen neuen IV-Vertrag, sich rasch und unkompliziert nur per Überweisungsschein an diesem Gerät untersuchen zu lassen. Bisher war dieser Zugangsweg nur für Patienten in Magdeburg an der Universitätsklinik und in Dessau im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) am Krankenhaus möglich,während in Halle aufwändige Anträge an die Krankenkasse gestellt werden mussten. Der neue IV-Vertrag regelt die Vergütung der Leistung auf pauschalierter Basis, was den Verwaltungsaufwand in der Arztpraxis und bei der AOK erheblich reduziert.
Die KVSA geht gemeinsam mit der AOK als erster sachsen-anhaltischer Krankenkasse und der Arztpraxis diesen Weg, um sowohl für die Behandlung der Patienten als auch für den effizienten Einsatz modernster Medizintechnik optimale Ergebnisse erreichen zu können.
