Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Nichtärztliche Praxisassistentin

Nichtärztliche Praxisassistentin

Ansprechpartner

Claudia Hahne
Tel.: 0391 627-6447
Fax: 0391 627-8436

Seit dem 1. Juli 2016 gibt es neue Regelungen zur Beschäftigung und Abrechnung der Tätigkeit von nichtärztlichen Praxisassistentinnen. Diese gelten bundesweit einheitlich und betreffen seit 1. Juli 2016 auch Facharztpraxen. Voraussetzung für die Abrechnung der Leistungen ist eine Genehmigung der KVSA.

Die Genehmigung ist bei der KVSA zu beantragen und setzt folgende Qualifikationsnachweise für eine/n nichtärztliche/n Mitarbeiter/in voraus:

1.   Urkunde über den qualifizierten Berufsabschluss gemäß der Verordnung über die Berufsausbildung zur Medizinischen Fachangestellten/ Arzthelferin oder dem Krankenpflegegesetz und

2.   Bescheinigung über eine nach dem Berufsabschluss mindestens dreijährige Tätigkeit in einer Praxis und

3.   Nachweis des Beschäftigungsumfanges von mindestens 20 Wochenstunden und

4.   Zusatzqualifikation (z. B. VERAH® - Versorgungsassistentin in der hausärztlichen Praxis) und

5. Nachweis der Begleitung von mind. 20 Hausbesuchen des Arztes

Übergangsregelung:

Für die Erteilung der Genehmigung ist bezüglich der Zusatzqualifikation ausreichend, wenn die nichtärztliche Praxisassistentin mit der Fortbildung begonnen hat und abzusehen ist, dass die Ausbildung bis zum 31.12.2018 abgeschlossen sein wird.

Die KVSA bietet den VERAH®-Kompaktkurs (8 Module) und die VERAHplus®-Module (4 Module) als Fortbildungsveranstaltung an:

VERAH®-Kurse in Halle 

• VERAH®-Kurse in Magdeburg

Nachweis von (Mindest-) Fallzahlen

Die Berechtigung zur Abrechnung der GOP 03060, 03062 und 03063 ist weiterhin an bestimmte Mindestfallzahlen im Durchschnitt der letzten 4 Quartale gebunden:

  • mindestens 860 Behandlungsfälle; bei mehr als einem Vollzeit tätigen Hausarzt erhöht sich die Behandlungsfallzahl je Vollzeitstelle um 640 Behandlungsfälle oder 
  • mindestens 160 Fälle je Quartal von Patienten, die das 75. Lebensjahr vollendet haben; bei mehr als einem Vollzeit tätigen Hausarzt erhöht sich die Behandlungsfallzahl je Vollzeitstelle um 120 Behandlungsfälle.

Abrechenbare EBM-Nummern:
EBM 2016 - Kapitel 38