Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Intravitreale Medikamenteneingabe

Intravitreale Medikamenteneingabe

Ansprechpartner

Anke Schmidt
Tel.: 0391/627-6435
Fax: 0391/627-8436

Rechtsgrundlage:

Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur intravitrealen Medikamenteneingabe (Qualitätssicherungsvereinbarung IVM)

Abrechenbare EBM-Nummern bei Vorliegen:

- einer neovaskulären (feuchten) altersabhängigen Makuladegeneration (AMD),
- einer Visusbeeinträchtigung infolge eines diabetischen Makulaödems (DMÖ),
- einer Visusbeeinträchtigung infolge eines Makulaödems (MÖ) aufgrund eines 
  retinalen Venenverschlusses [Venenastverschluss (VAV) oder
  Zentralvenenverschluss (ZVV)],
- einer chorioidalen Neovaskularisation (CNV) aufgrund einer pathologischen
  Myopie (PM),
- einer vitreomakulären Traktion (VMT) bei Erwachsenen, auch im
  Zusammenhang mit einem Makulaloch ≤ 400 Mikrometer (µm) Durchmesser
  sowie
- einer nicht infektiösen Entzündung des posterioren Augensegments (Uveitis
  intermedia und/oder posterior)

• 31371 / 36371 rechtes Auge
• 31372 / 36372 linkes Auge
• 31373 / 36373 beide Augen

Antragsberechtigung:

• Fachärzte für Augenheilkunde

Fachliche Qualifikation:

Selbstständige Auswertung unter Anleitung von mindestens 250 Fluoreszenzangiographien am Augenhintergrund.

           o Die Anleitung hat bei einem Arzt stattzufinden, der nach der 
              Weiterbildungsordnung in vollem Umfang zur Weiterbildung im Gebiet
              Augenheilkunde befugt ist oder
           o Der anleitende Arzt verfügt nur teilweise über die Weiterbildung und 
              erfüllt zusätzlich die Anforderungen an die fachliche Befähigung nach
              dieser Vereinbarung.
und

  • Selbständige Durchführung von 100 intraokularen Eingriffen (ohne 
    Lasertherapie).

und

  • Erfolgreiche Teilnahme an einem Kurs von mindestens 4 Stunden Dauer zur intravitrealen Medikamenteneingabe mit aktuellen Indikationen, Techniken und dem Komplikationsmanagement.

           o Der Kursleiter muss mindestens 200 IVM selbständig durchgeführt und
              2.000 Fluoreszenzangiographien selbständig ausgewertet haben.

Zusätzliche Anforderungen:

  • Nachweis der räumlichen, apparativ-technischen Ausstattung und der hygienischen Anforderungen:

      o Operationsraum (gemäß QS-Vereinbarung zum ambulanten Operieren)
      o Anwendung der fachgerechten Reinigungs-, Desinfektions- und
         Sterilisationsverfahren
      o Vorhalten eines OP-Mikroskops

Ärztliche Dokumentation und erfolgreiche Teilnahme an deren Überprüfung

           o Die Indikation und die Durchführung der IVM sind zu dokumentieren.

Formulare:

Antragsformular