Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Kodier- und Anwendungshilfen

Kodierhilfen

Stand: 2018

Stand: 2016

Stand: 2015

Anwendungshilfen


Ansprechpartner

Andreas Welz
Tel.: 0391 627-6101
Fax. 0391 627-8108

Besonderes Augenmerk liegt künftig auf der sogenannten Behandlungsdiagnose. Somit sind durch den jeweils behandelnden Arzt all die Diagnosen anzugeben, die Ihre ärztliche Tätigkeit bei der Behandlung des Patienten in irgendeiner Weise beeinflusst haben. Die angegebenen Diagnosen müssen nicht nur Ihre abgerechneten Leistungen nachvollziehbar erscheinen lassen, sondern auch Ihre Verordnungen, Überweisungen, Krankenhauseinweisungen etc. begründen. Da die angegebenen Diagnosen die Morbiditätslast der Bevölkerung wiedergeben sollen, sind nur die Diagnosen mit Behandlungs-/Veranlassungsrelevanz anzugeben. Akutdiagnosen erfüllen immer die Bedingungen der Behandlungsdiagnose. Die Dauerdiagnosen werden durch Ihre Software zunächst in anamnestische Diagnosen betrachtet und gehen Ihnen somit im System nicht verloren. Allerdings werden die anamnestischen Diagnosen auch nicht automatisch in Ihre KV-Abrechnung übernommen.

Bei Aktivierung der AKR wird Ihre Aufgabe darin bestehen, die für den jeweiligen Patienten hinterlegten Diagnosen zu sichten und zu entscheiden, welche der bisherigen als Dauerdiagnose gekennzeichneten Diagnosen auch künftig dauerhaft Behandlungsrelevanz haben und somit erneut als Dauerdiagnosen gekennzeichnet werden können. Bitte achten Sie auf eine korrekte Angabe und regelmäßige Aktualisierung der Diagnosezusätze G (gesichert), V (Verdacht), A (Ausgeschlossen) und Z (Zustand nach) und auch auf das Vorhandensein von ICD-Schlüsseln, die Rest- und Folgezustände abbilden.