Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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2009

Einheitlicher Bewertungsmaßstab 2009 (EBM 2009)

Mit Begin des Jahres 2009 wird der EBM in seiner ursprünglichen Form abgelöst und durch eine regionale Eurogebührenordnung abgelöst. Neben den inhaltlichen Änderungen die durch den Bewertungsausschuss festgelegt wurden, ist künftig eine Bewertung der im EBM befindlichen und in Punkten bewerteten Leistungen eine Umrechnung in Euro anzugeben. Grundlage der Bewertung ist der  durch den (Erweiterten) Bewertungsausschuss festgelegte Orientierungspunktwert in Höhe von 3,5001 Cent, der durch die Partner der Gesamtverträge (Landesverbände der Krakenkassen und KVSA) als regionaler Punktwert für den Regelfall übernommen wurde. Lediglich für die Leistungen des Mammographiescreenings ist ein Punktwert in Höhe von 3,6001 Cent vereinbart worden.

Nachfolgend finden Sie sowohl den EBM 2009 als regionale Eurogebührenordnung mit den jeweiligen Änderungen.

Neugestaltung Laborleistungen im Zusammenhang mit dem Check up (01732 des EBM) zum 01. Oktober 2009

Die Veröffentlichung zur Neugestaltung der Laborparameter im Zusammenhang mit der Durchführung des Check up (01732 d. EBM) vom 24. Juli 2009 im Dt. Ärzteblatt tritt nicht in der veröffentlichten Form in Kraft und wurde durch eine entsprechend anderslautende Neuregelung ersetzt.

Änderungen des EBM Sachsen-Anhalt mit Wirkung zum 01. Januar 2009

EBM 2009

Hier finden Sie die für Sachsen-Anhalt ab dem 1.1.2009 geltende Regionale Euro-Gebührenordnung, die neben den Punktbewertungen der Leistungen auch die Eurobeträge ausweist.


ICD-10-GM 2009

Zum 1. Januar 2009 tritt eine überarbeitete Version der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD-10-GM 2009) in Kraft. 2009 sind einzelne Codeänderungen in den Kapiteln II, III, IV, V, VI, IX, XV und XXI vorgenommen worden.

1. Was ist zu verschlüsseln?

Das Gesetz verlangt die Verschlüsselung von Diagnosen auf den Abrechnungsunterlagen und den Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (§ 295 SGB V). Dabei hat sich nach § 295 SGB V die Diagnose auf die Abrechnungsunterlagen zu beschränken, die für den Patienten im entsprechenden Quartal relevant waren. Dies kann entweder im Sinne einer Behandlung der Diagnose selbst oder aber im Sinne einer Relevanz bei der Therapieentscheidung weiterer vorliegender Diagnosen gegeben sein. Codes für rein anamnestische Diagnosen sind nicht zu übermitteln. Die als Dauerdiagnosen gekennzeichneten chronischen Erkrankungen sind daraufhin bei der Übernahme für das zu dokumentierende Quartal zu prüfen.

2. Wie wird verschlüsselt

Lässt der ICD eine detaillierte Verschlüsselung zu, ist diese zu verwenden. Jedoch dürfen vierstellige Schlüsselnummern auch dann verwendet werden, wenn sie fünfstellig unterteilt sind. Allerdings ist sicherzustellen, dass die vierstelligen Schlüsselnummern durch Anhängen eines Minuszeichens so erweitert werden, dass anschließende Prüfungen problemlos durchlaufen werden können. Jedoch ist darauf zu achten, dass nicht jeder ICD-10-GM Code eine Unterteilung zulässt. Somit ist ein generelles Setzen des Minuszeichens nicht erlaubt. Statt der Verwendung des ICD z. B. I10.0 ist es erforderlich I10.00 oder zumindest I10.0- anzugeben, da eine detaillierte Verschlüsselung möglich ist. Die Verwendung von z. B. I10 oder I10.- ist nicht erlaubt.

3. Welche Zusatzkennzeichen werden verwendet?

Zusatzkennzeichen zur Dokumentation der Diagnosensicherheit sind verpflichtend anzugeben:

  • V: Verdachtsdiagnose bzw. auszuschließende Diagnose
  • Z: symptomloser Zustand nach der betreffenden Diagnose
  • A: ausgeschlossene Diagnose
  • G: gesicherte Diagnose (auch anzugeben, wenn A, V oder Z nicht zutreffen)

Zur Dokumentation der Seitenlokalisation ist die Verwendung der Zusatzkennzeichen

  • R: rechts
  • L: links
  • B: beidseits

fakultativ.