
Am 7. Januar 2008 startete das Mammographie-Screening in der Region Sachsen-Anhalt Nord. Sie umfasst Region Nordgeographisch gesehen die bis zum 30.06.2007 bestehenden Landkreise Stendal, Altmarkkreis Salzwedel, Ohrekreis und Jerichower Land.
Umfangreiche personelle und materielle Voraussetzungen wurden geschaffen, um den Anforderungen des anspruchsvollen Screeningprogramms gerecht zu werden. Erfahrene Radiologen, Gynäkologen und Röntgenassistentinnen wurden zur Durchführung der Screeningmammographie ausgebildet. Im Dezember 2007 wurde die Screeningeinheit Sachsen-Anhalt Nord durch die Kooperationsgemeinschaft Mammographie zertifiziert. Die Zertifizierung garantiert höchste Kompetenz in der Durchführung der Früherkennungsuntersuchung.

Die Screeninguntersuchungen werden zunächst im Hufelandhaus, Wendstraße 30 in Stendal erbracht. Der Programmverantwortliche Arzt ist Herr Dr. med. Dieter Denck, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Um eine möglichst wohnortnahe Diagnostik zu ermöglichen und den Zugang zur kostenfreien Früherkennungsuntersuchung zu gewährleisten, wird ab Ende März 2008 das Mamma-Mobil eingesetzt. Dies ist eine fahrende Mammographie-Einheit, die volldigital ausgestatteten ist. Es wird in den Städten und Gemeinden der Region Sachsen-Anhalt Nord stationiert, beginnend mit Haldensleben.

In der Mammographie-Einheit in Stendal und später auch auf dem Mamma-Mobil werden Sie von erfahrenen Radiologisch-Technischen Assistentinnen (von links nach rechts: Frau Hildegard Lange, Frau Andrea Scharf, Frau Cathleen Spopper, Frau Martina Wykarius und Frau Ellen Düngel) betreut.
Die Räumlichkeiten in Stendal wurden mit modernster digitaler Röntgentechnik ausgestattet, die ein Maximum an diagnostischer Bildqualität bei einem Minimum an Strahlenbelastung garantiert. Gemeinsam mit drei weiteren Radiologinnen und Radiologen werden alle Aufnahmen zwei mal beurteilt.

Durch die digitale Technik ist eine fast zeitgleiche Beurteilung sowohl in Stendal als auch in der kooperierenden radiologischen Gemeinschaftspraxis DM R. Aisch, Dr. H. Lindekamm in Haldensleben möglich.

Bei einem auffälligen Befund werden die Untersuchungsergebnisse vor Ort gemeinsam besprochen. Im Falle einer Verdachtsdiagnose wird die erforderliche Abklärung im Rahmen des Früherkennungsprogramms durch den Programmverantwortlichen Arzt, Dr. D. Denck, in Stendal eingeleitet.

Weitere kooperierende Kolleginnen und Kollegen sind Frau Dr. Lüders und Herrn Dr. Schultz aus der pathologischen Praxis Stendal, und die Operateure des zertifizierten Brustzentrums Altmark, des Johanniter-Krankenhauses Stendal-Genthin und des Altmarkklinikums Salzwedel.