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5. Vor- und Nachteile

5. Vor- und Nachteile

Wie groß ist überhaupt die Gefahr, dass ich Brustkrebs habe/bekomme?

In Deutschland erkranken nach Auskunft des Robert Koch Instituts jedes Jahr rund 47.500 Frauen neu an Brustkrebs. Im Jahr 2003 verstarben 17.173 Frauen daran. Das Brustkrebsrisiko nimmt mit zunehmendem Alter zu. Das mittlere Erkrankungsalter liegt bei etwas über 60 Jahren. Rein statistisch gesehen muss jede zehnte Frau damit rechnen, im Laufe ihres Lebens Brustkrebs zu bekommen. Das Erkrankungsrisiko ist aber nicht in jedem Alter gleich. Selten betroffen sind jüngere Frauen. Das Risiko steigt mit dem 40. und besonders mit dem 50. Lebensjahr deutlich an.

Doch diese Zahlen sagen wenig über das individuelle Risiko aus, an Brustkrebs zu erkranken. Dies lässt sich schwer ermitteln. Es hängt von vielen Faktoren ab, u. a. vom Lebensstil, der genetischen Disposition und den so genannten reproduktiven Faktoren, wann setzte die erste Regelblutung ein, Schwangerschaften, Stillzeit und Menopause etc.

Welche Vorteile bietet die Mammographie als Untersuchungsmethode?

Auf Basis wissenschaftlicher Studien kann allein für die Mammographie als bildgebende Früherkennungsmethode in der Altersgruppe der 50 bis 69jährigen Frauen eine Senkung der Brustkrebssterblichkeit nachgewiesen werden.

Warum ist eine Teilnahme wichtig?

Eine regelmäßige Teilnahme am Mammographie-Screening kann die Entstehung von Brustkrebs nicht verhindern, verbessert aber die Chance, Brustkrebs so früh zu entdecken, dass er besser behandelbar ist.

Wie gefährlich ist die Strahlenbelastung, der ich ausgesetzt bin?

Wie jede Röntgenuntersuchung bringt auch die Mammographie eine Strahlenbelastung mit sich. Sie ist aber sehr gering und beträgt etwa zehn Prozent der jährlichen Strahlung, der jeder Mensch in Deutschland in seinem Alltag ausgesetzt ist. Mit zunehmendem Alter nimmt zudem auch die Strahlenempfindlichkeit ab.